Donnerstag, 5. September 2019

Von den Highlands zur Küste

Wir verließen die Highlands bei strahlendem Sonnenschein und 9 Grad. Wieder einmal auf der Suche nach den piktischen Skulptursteinen, diesmal jene von Aberlemno (in der Pampa gelegen).

Nach kurzer Suche haben wir sie gefunden  und was für eine Überraschung:
einer der Steine wies bereits auf die Rolling Stones hin "give me shelter".

Gimme shelter
Na bitte. Der größte der Steine zeigt eine Schlacht (vermutlich die Schlacht von Dün Nechttain 685).



Auf dem Weg lag auch noch Glamis Castle, das Geburtsschloss von Queen Mum, das wir mangels royalem Interesse nicht besichtigt haben.


Nächster Halt war die 4. größte Stadt Schottlands, Dundee. Am River Tay gelegen, gab es einiges zu bestaunen.
Im Hafen liegt die Discovery. Das Schiff wurde in Dundee gebaut und mit diesem Schiff unternahm Robert Scott seine Expedition in die Antarktis.



Daneben gibt es auch ein Museum über Scotts Aktivitäten.

Ebenfalls im Hafen ist das Vicroria & Albert Museum of Design, von Kengo Kuma entworfen und sehr beeindruckend.







Dundee war einst der Hauptproduzent von Jute. Robert war gleich begeistert, doch ein Besuch der Vendant Works, wo erklärt wird, wie Dundee Anfang des 19. Jdts zur Jutehauptstadt wurde,   konnte gerade noch abgewendet werden.

Dafür konnten wir hautnah die Kontaktnahme einer Kollegin von Renate (am Boden kniend mit Laptop, Kalender etc. ) mit einem Obdachlosen beobachten.

Nächste Station war St. Andrews, von Robert schon heiß ersehnt, da Prinz William dort seine Kate kennen lernte.


Die Universitätsstadt zeigte sich von der schönsten Seite, Sonnenschein und angenehme 20 Grad. Beim Mittagessen im Gastgarten ereignete sich Eigenartiges. Wir freuten uns über ein Essen bei Sonnenschein und Wärme,


die Tische neben uns waren jedoch bald leer, da es den Schotten in der Sonne viel zu heiß war und alle (!) ins Innere flüchteten.

Die Ruinen von Kathedrale und Schloss sahen sehr malerisch aus.









In St. Andrews befindet sich auch der älteste Golfclub der Welt, man hätte auch spielen können, interessierte uns aber nicht.

Weiter ging die Fahrt nach East Neuk, eine Kette malerischer Fischerdörfer, nämlich Crail, Anstruther und Pittenweem, wo wir auch übernachteten.















Im Hafen von Pittenweem hatten wir zum Abendessen Fischsuppe


 und Fisch auf Lachsrisotto (Lachs darf in Schottland bei keiner Mahlzeit fehlen).



Anschließend suchten wir noch einen gemütlichen Pub auf, wo Robert Bier und Whiskey probierte.


 

Mittwoch, 4. September 2019

Vom Meer zurück in die Highlands

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen haben wir die Küste und Lossiemouth in der Früh verlassen.

Es ging wieder in die Highlands, diesmal quer durch den Cairnsgorms Nationalpark, wo sich auch ein Schigebiet befindet. Und tatsächlich hat es auch gleich zu regnen begonnen und es wurde merklich kühler.

In einer kleinen Kirche abseits der Hauptstraße besichtigten wir piktische Skulptursteine.








Am River Spey befinden sich die berühmten Whiskey Destilerien, die wir jedoch nicht besuchen wollten, da wir beide  Whiskey (auch schottischen Single Malt) nicht besonders mögen und Robert obendrein auch noch Auto fahren muss.

Grantown-on-Spey bot sich für eine Rast an, doch es gab praktisch nichts außer Outdoorbekleidungsgeschäfte (nix für uns, wir verlassen das Auto nicht bei solchem Wetter, daher brauchen wir auch keine Outdoorkleidung).

Endlich raus aus den Bergen, kamen wir nach Pitlochry, einem netten Städtchen mit viel Highlandflair.






Nächster Halt war Dunkeld am River Tay, das einstige spirituelle  Zentrum Schottlands, also genau richtig für uns zum Mittagessen.




Gleich angrenzend ist Birnam, wo Macbeth spricht:" Bis Birnams Wald anrückt auf Dunsinan, ist Furcht mir nichts".

Wir fuhren zum Loch Tay und zum Loch Tay Crannog Center. Crannogs sind Pfahlbauten, die von 3000 v. Chr. bis ins 17.Jhdt. hinein entstanden.Am Loch Tay wurde ein versunkener Pfahlbau aus der Eisenzeit (2500 v.Chr.) nachgebaut und es gab im  Museum sehr viele Artefakte (durch das torfhältige Wasser sehr gut erhalten) zu bestaunen.







Rachel, unser guide, wusste sehr viel über die Funde und die Kultur der Menschen der Eisenzeit in Schottland.

Robert durfte auch die entsprechende Bekleidung probieren (unter den wachsamen Augen eines Shopverkäufers, der schon einmal in Salzburg war).



Schließlich landeten wir in unserem heutigen Nachtlager, dem Moness Country Club (eine Wedding Location, wie für uns gemacht) mit Schwimmbad, Dampfbad, Sauna etc.

Morgen geht es wieder an die Küste und da freut sich schon jemand......