Mittwoch, 4. September 2019

Vom Meer zurück in die Highlands

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen haben wir die Küste und Lossiemouth in der Früh verlassen.

Es ging wieder in die Highlands, diesmal quer durch den Cairnsgorms Nationalpark, wo sich auch ein Schigebiet befindet. Und tatsächlich hat es auch gleich zu regnen begonnen und es wurde merklich kühler.

In einer kleinen Kirche abseits der Hauptstraße besichtigten wir piktische Skulptursteine.








Am River Spey befinden sich die berühmten Whiskey Destilerien, die wir jedoch nicht besuchen wollten, da wir beide  Whiskey (auch schottischen Single Malt) nicht besonders mögen und Robert obendrein auch noch Auto fahren muss.

Grantown-on-Spey bot sich für eine Rast an, doch es gab praktisch nichts außer Outdoorbekleidungsgeschäfte (nix für uns, wir verlassen das Auto nicht bei solchem Wetter, daher brauchen wir auch keine Outdoorkleidung).

Endlich raus aus den Bergen, kamen wir nach Pitlochry, einem netten Städtchen mit viel Highlandflair.






Nächster Halt war Dunkeld am River Tay, das einstige spirituelle  Zentrum Schottlands, also genau richtig für uns zum Mittagessen.




Gleich angrenzend ist Birnam, wo Macbeth spricht:" Bis Birnams Wald anrückt auf Dunsinan, ist Furcht mir nichts".

Wir fuhren zum Loch Tay und zum Loch Tay Crannog Center. Crannogs sind Pfahlbauten, die von 3000 v. Chr. bis ins 17.Jhdt. hinein entstanden.Am Loch Tay wurde ein versunkener Pfahlbau aus der Eisenzeit (2500 v.Chr.) nachgebaut und es gab im  Museum sehr viele Artefakte (durch das torfhältige Wasser sehr gut erhalten) zu bestaunen.







Rachel, unser guide, wusste sehr viel über die Funde und die Kultur der Menschen der Eisenzeit in Schottland.

Robert durfte auch die entsprechende Bekleidung probieren (unter den wachsamen Augen eines Shopverkäufers, der schon einmal in Salzburg war).



Schließlich landeten wir in unserem heutigen Nachtlager, dem Moness Country Club (eine Wedding Location, wie für uns gemacht) mit Schwimmbad, Dampfbad, Sauna etc.

Morgen geht es wieder an die Küste und da freut sich schon jemand......



   

Dienstag, 3. September 2019

Von den Highlands in die Lowlands

Wir verließen Inverness in der Früh Richtung Meer.

Erster Stopp war Cawdor Castle, wo angeblich ebenfalls Macbeth spielt (Shakespeare nahm es mit Zeit und Ort wohl nicht so genau, das Schloss entstand viele Jahre nach dem Wirken von Macbeth).


Die Battlefields von Culloden passierten wir ebenfalls (da wird dann auch schon einmal die letzte Jakobiterschlacht nachgestellt).

Keine Delfine in Moray Firth zu sehen....dafür ein sehr schöner langer Strand.



Und es hat den ganzen Tag nicht geregnet! Erst beim Abendessen stellte sich leichter Regen ein, der aber gleich wieder vorbei war.

Elgin am River Lossie schien ein lohnendes Ziel zu sein, doch leider herrschte dort Verfall und Tristesse. Leer stehende Geschäftslokale, massenhaft Geschäfte für Bedürftige.

Die Ruine der Kathedrale von Elgin.





Ein weiteres Highlight, nämlich den Suenos Stone, ein bedeutender piktischer Skulputurenstein, konnten wir trotz im Kreis Fahrens nicht finden, obwohl er 7 Meter hoch ist.

Übernachtet wird heute in Lossiemouth, einem kleinen "Badeort" im schottischen Norden.









Nach entspannenden Spaziergängen am Strand gönnten wir uns ein tolles Abendessen -
Lobster,

Steak,


Lachs

 - in einem Restaurant an der  Uferpromenade.





Montag, 2. September 2019

Loch Ness und Umgebung

Nach einem kräftigenden, guten Frühstück fuhren wir (bei Regen) zum Loch Ness, in der Hoffnung durch eine Sichtung + Foto unsere Urlaubskassa ordentlich aufbessern zu können.

Urquhart Castle, das meistfotografierte Schloss Schottlands lag auch am Weg.


Ungeheuer haben wir keines gesehen, außer in den Souvenirshops.


Nächster Halt war St. Augustus, das dritte Verteidigungsfort im Great Glen. Robert hat sich für den Caledonian Canal



des Ingenieurs Thomas Telford (1822 eröffnet) schwer begeistert (kein Wunder bei dieser aufregenden Reise, bei der nicht einmal Robert seine Blutdrucksenker braucht ;-)).

Zurück fuhren wir auf der anderen Seite von Loch Ness, eine spektakuläre Fahrt auf einer einspurigen Straße

durch eine wilde Landschaft (allerdings trübte Dauerregen das Vergnügen ein wenig).







Wieder zurück in Inverness mussten wir uns stärken und suchten einen Pub auf. Die trinkfreudigen Schotten wurden ihrem Ruf bereits um 16h (fast schon tea time!) gerecht. Die Gäste waren schon ordentlich besoffen. Vor allem die Damen taumelten durch die Gaststube. Eine Barfüßige klärte mich auf, dass sie sich die Zehe gebrochen habe und daher keine Schuhe anziehen könne. Minuten später hat sie sich nach einem lautstarken Streit mit ihrem Lover in Highheels vom Acker gemacht.
In Schottland macht das Abenteuer  niemals Pause!

Schon etwas hungrig nutzten wir die Gelegenheit zu einem early evening dinner (zum ermäßigten Preis) in einem Lokal
The Kitchen Brassery

 mit neuer schottischer Küche, ganz hervorragend, Steak


 und Lachs,


Entenleberpastete,


 sowie Hühnerspießchen,


 Blick auf den Fluss (Ness).

Blick aus dem Lokal



Castle of Inverness, angeblicher Schauplatz von Macbeth

Robert wollte dann noch Whiskey probieren und so endete der Tag im nächsten Pub, wo wir andächtig die Rede Boris Johnsons und den Einzug des Welpen in Downing Street verfolgten. Wie schon erwähnt, das Abenteuer macht hier keine Pause.

Morgen gehts an die Küste, neuen Abenteuern entgegen.
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